Beginne mit dem Ausdruck.
Ein Foto kann technisch scharf sein und trotzdem wenig von deinem Tier zeigen. Suche zuerst einen Blick, den du wiedererkennst: die Haltung der Ohren, die Form der Schnauze oder den offenen Mund. Bei Malou ist dieser vertraute Ausdruck der Ausgangspunkt unserer Musterportraits.
Fotografiere möglichst auf Augenhöhe. Eine starke Aufnahme von oben verändert die Proportionen; eine sehr nahe Aufnahme kann die Nase überbetonen. Wähle einen ruhigen Moment, statt dein Tier für ein Foto in eine unnatürliche Haltung zu bringen.
Prüfe Augen, Fell und Licht.
Vergrößere das Originalfoto und schau dir die Augen sowie die Kontur des Kopfes an. Erkennst du Details, oder wirkt das Bild verwischt? Besonders bei dunklem Fell sollten Augen und Schnauze nicht in einer einzigen dunklen Fläche verschwinden.
Weiches Tageslicht macht die Auswahl leichter. Starkes Gegenlicht, harte Schatten und Bewegung können wichtige Merkmale verdecken. Wenn du mehrere Bilder hast, vergleiche sie nebeneinander, bevor du dich entscheidest. Das sind praktische Auswahlhilfen, keine Garantie einer bestimmten Bildqualität.
Lass Platz um Kopf und Ohren.
Nimm möglichst die Originaldatei. Screenshots und mehrfach über Messenger verschickte Bilder können Details verlieren. Ein gutes Handyfoto ist oft die bessere Vorlage als ein nachträglich stark vergrößertes Bild.
Vollständige Ohren und etwas Raum um den Kopf geben dir mehr Spielraum für den späteren Ausschnitt. Schneide das Foto nicht vorschnell eng zu. Im Gestaltungsablauf kannst du den Ausschnitt und die angezeigten Fotohinweise prüfen.
Die Vorlage ist erst der Anfang.
Du siehst deinen persönlichen Entwurf und gibst ihn frei, bevor sich der Warenkorb öffnet.
Vergleiche den Entwurf anschließend mit dem Original. Prüfe nicht nur, ob dir der Stil gefällt, sondern auch, ob Ausdruck, Name und Ausschnitt passen. Wenn du einen Änderungswunsch hast, benenne die konkrete Stelle.